Jugendwanderweg „Von ällem Ebbes“

Erster Jugendwanderweg im Donau-Blau-Gau ist angelegt „Von ällem Ebbes“

Es ist vollbracht – der erste Jugendwanderweg ist angelegt und per GPS Daten abrufbar unter  http://www.wanderjugend.de/index.php?id=510 oder auf www.gpsies.com.

Maike Gillwaldt aus der Ortsgruppe Westerstetten gab bekannt: “Hiermit dürfen wir freudig mitteilen, dass der erste Jugendwanderweg auf unserer wunderschönen Schwäbischen Alb offiziell freigegeben wurde“. Gillwaldt ist Jugendgruppenleiterin der Ortsgruppe und Mitarbeiterin der deutschen Wanderjugend im deutschen Wanderverband. Das Projekt „Jugendwanderwege“ wurde von der Deutschen Wanderjugend ins Leben gerufen. Ziel ist es, Wanderrouten auf bereits bestehenden Wegen anzulegen. Ein Weg wird angelegt, indem die Strecke mit einem GPS Gerät aufgezeichnet wird (als GPX-Track). Diesen sollte man dann gemeinsam mit der Beschreibung des Weges und am besten ein paar Fotos an die Deutsche Wanderjugend schicken. Fertig. Die Kriterien, die ein Jugendwanderweg erfüllen muss sind:

  • Länge mindestens zwölf Kilometer
  • Start- und Endpunkt maximal zwei Kilometer vom nächsten ÖPNV-Halt entfernt
  • Verlauf auf bereits bestehenden/markierten Wegen
  • pro 12 Kilometer drei jugendgerechte Höhepunkte wie zum Beispiel ein Geocache, Biotop, Badestelle, Höhle, Feuerstelle, Burg oder ähnliches
  • Tagesetappe nicht länger wie 24 Kilometer (dann möglichst mit Übernachtungsmöglichkeit und Zugang zu Trinkwasser)
  • Wegbeschaffenheit möglichst abwechslungsreich mit viel Pfadanteil

Die eingereichten Wege werden überprüft und anschließend mit Beschreibung und GPS-Track auf http://www.wanderjugend.de/index.php?id=510 und www.gpsies.com online gestellt. So kann jeder an die Daten gelangen und den Weg nachwandern.
Der erste Jugendwanderweg auf der Schwäbischen Alb wurde von der Kinder- und Jugendgruppe der Ortsgruppe Westerstetten im Schwäbischen Albverein im Zuge einer Übernachtung auf der Weidacher Hütte des Donau-Blau-Gaus angelegt. „Von ällem Ebbes“ – wie der Weg genannt wurde – führt in einem Rundkurs von Bollingen ins kleine Lautertal, zur Weidacher Hütte und wieder zum Ausgangspunkt. „Wir würden uns riesig freuen, wenn viele Wanderer sich auf diesen Weg begeben und unsere Alb erkunden“, lassen die vielen Kinder der Gruppe wissen.
Maike Gillwaldt möchte gerne in diesem Zuge die Möglichkeit nutzen, auf das Anlegen eines weiteren Jugendwanderwegs neugierig zu machen. Alles was gebraucht wird, ist die Idee für eine schöne Strecke und ein GPS-Gerät